Spiele-Programmierung mit „Kodu“ – Ein kurzer Erfahrungsbericht

Kodu Gamedesign Software Screen Programming

Seit drei Tagen programmieren wir nun Spiele mit der Gratis-Software Kodu. Mit ihr ist es einfach, komplexe Welten zu erschaffen, allerdings lässt die Grafik etwas zu wünschen übrig. Besonders Hügel und Berge sind oft eckig und durchbrechen Straßen an ungünstigen Stellen. Die häufigen Abstürze und Programmfehler haben anfangs häufig zu Datenverlust geführt, mittlerweile haben alle gelernt nach jedem Schritt abzuspeichern.

Zum Glück wird das Erstellen von Spielen durch viele, schon programmierte Anweisungen vereinfacht.

Vor allem durch leicht zu ändernde Belichtungs- und Hintergrundeinstellungen wird einiges an Arbeit erspart. Auch für die Teilnehmer ohne Programmier-Vorkenntnisse mach das Entwickeln von Spiele-Welten keine Probleme, doch auch für die Wenigen, die schon Erfahrung mit dem Erstellen von Programmen hatten, wird es nie langweilig.

Alex F. (Workshop 1)

Wunderschöne Wiesen und Killerschildkröten:
Zwischenstand 1. Tag beim GameLabor in München

„Ey, ihr seid doch die, die teleportieren können!“, ruft Dominik. Er braucht Hilfe beim Programmieren seiner virtuellen Spielewelt. Seit gestern entwickeln 13 Jungen und Mädchen ihre eigenen Spiele mit der kostenlosen Software Kodu im Medienzentrum München MZM in der Rupprechtstraße.

Bisher sind in dem Workshop „Gamedesign in drei Tagen“ des GameLabors sechs unterschiedliche Spiele entstanden, von Rennspielen über Shooter bis hin zu Multiplayer-Games. In dem Workshop geht es um die Entwicklung von Spielen, von der Spielidee über die Programmierung bis hin zum Marketing.

Zwar wirkt KODU anfangs eher kindlich, da die Spielwelten auf den ersten Blick wie das Schlaraffenland wirken. Doch bei genauerem ansehen erkennt man wie komplex das Programm ist. Man kann wunderschöne Wiesen und Wälder, aber auch dunkle und böse wirkende Lavalandschaften mit Killerschildkröten erstellen.

Rafael & Florian (Workshop 1)

31.8.2010

Computerspielworkshops in München in den Sommerferien

Zweimal finden in den Sommerferien 3-tägige Workshops in München statt: Es geht um Computerspieldesign – nebenher gibt es noch einiges über die Gamesbranche und ihrer Berufsfelder zu erfahren.

Termine in 2010:

Kurs 1: Montag 30. August bis Mittwoch 1. September, 10-16:00,

Kurs 2: Donnerstag 2. September bis Samstag 4. September, 10-16:00.

An den drei Tagen werden wir mit der kostenlosen Gamedesign-Software KODU arbeiten. Ihr könnt sie euch jetzt schon auf euren PC herunterladen und installieren (für ein paar Euro gibt es sie auch für die Spielkonsole Xbox 360). Hier ein Video, um sich einen Eindruck zu verschaffen.

Wir werden etwa 5 Stunden am Tag zusammenarbeiten und auch eine Pause machen.
Es geht immer um 10 Uhr los und um 16 Uhr sind wir fertig.

Ihr werdet immmer zu zweit an einem Rechner sitzen – ihr könnt euch also auch gerne mit einer Freundin oder einem Freund zusammen anmelden.

Es geht um

  • Spielidee entwickeln
  • Level designen
  • ein wenig Programmieren
  • Testen von Spielen
  • Präsentieren der Arbeitsergebisse (Video, Blog)
  • Welche Jobs gibt es in der Gamingbranche

Die Teamer, Ulrich Tausend und Lorenz Matzat, beschäftigen sich schon lange mit Computerspielen; nicht nur als Gamer sondern als Spieleentwickler und Journalist. Mehr Infos zu den beiden findet ihr hier.

Die Teilnahme ist beschränkt und kostet insgesamt 8 Euro. Wenn ihr zwischen 12 und 16 Jahre alt seit – könnt ihr euch hier anmelden.

Das ganze findet im Medienzentrum München in der Rupprechtstraße 29 statt – Lageplan

Gefördert werden die Workshops durch das Stadtjugendamt München – Kooperationsprojekte „Neue Medien und Internet“

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